Eine 84-jährige Autofahrerin hat in Passau offenbar die Kontrolle über ihren Wagen verloren: Sie kam von der Fahrbahn ab und erfasste ein Pärchen, das dort gerade mit seinen Kindern spazieren ging. Die beiden Erwachsenen wurden schwer verletzt.
Stimmt auch wieder.
Dann stellt sich die Frage, warum bei der Mehrzahl der Unfälle medizinische Notfälle ursächlich waren und nicht körperliche Einschränkungen. Wahrscheinlich, weil Ältere schwierige Fahrsituationen durch geringes Tempo, Fahren nur bei Tag, nicht auf Autobahnen vermeiden. Der Unfallforscher sieht das wahrscheinlich nicht als Problem.
Die Untersuchung ist wahrscheinlich lückenhaft, denn sie hat nur Unfälle mit Verletzten und Toten betrachtet. (ein detaillierterer Artikel dazu ist auch hier irgendwo gepostet) Mindestens bei Unfällen mit Toten ist die Datenbasis dann stark verzerrt, denn einige medizinische Unfallursachen enden durchaus auch mal tödlich (z.B. Schlaganfall, Herzinfarkt). Dadurch fallen dann auch leichte Unfälle, die ansonsten aus dieser Statistik herausgefallen wären, weil sie keine Verletzung verursacht hätten, mit in die Kategorie. Und je nachdem, wie “verletzt” definiert ist, können die Daten auch stark verzerrt sein, denn wenn “verletzt” so definiert ist, dass jemand nach dem Unfall medizinische Hilfe brauchte, dann schließt das die Leute mit ein, die mit einem anderen medizinischen Problem einen minderschweren Unfall hatten, eigentlich unverletzt waren, aber für das medizinische Problem Hilfe brauchten. Die Björn-Steiger-Stiftung, die die Studie in Auftrag gegeben hat, betätigt sich in der Förderung der Unfallrettung, deshalb liegt die Vermutung nahe, dass sie ihre Daten von einer der von ihnen geförderten Rettungsdienstorganisationen haben, das würde auf jeden Fall die Einschränkung auf Unfälle mit Personenschaden erklären, denn von Unfällen ohne Personenschaden kriegen die meistens gar nichts mit.
Dass für Bus- und LKW-Führerscheine eine verpflichtende arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung eingeführt wurde, hat mit Sicherheit auch eine wissenschaftliche Grundlage. (es handelt sich immerhin um eine EU-weite Vorschrift) Dass ausgerechnet jetzt, wo eine Diskussion aufkommt, ob man das evtl. auch für PKW-Führerscheine machen soll, plötzlich diese eine Studie so sehr und wiederholt durch die Medien gezerrt wird, kommt mir schon etwas komisch vor.
Stimmt auch wieder.
Dann stellt sich die Frage, warum bei der Mehrzahl der Unfälle medizinische Notfälle ursächlich waren und nicht körperliche Einschränkungen. Wahrscheinlich, weil Ältere schwierige Fahrsituationen durch geringes Tempo, Fahren nur bei Tag, nicht auf Autobahnen vermeiden. Der Unfallforscher sieht das wahrscheinlich nicht als Problem.
Die Untersuchung ist wahrscheinlich lückenhaft, denn sie hat nur Unfälle mit Verletzten und Toten betrachtet. (ein detaillierterer Artikel dazu ist auch hier irgendwo gepostet) Mindestens bei Unfällen mit Toten ist die Datenbasis dann stark verzerrt, denn einige medizinische Unfallursachen enden durchaus auch mal tödlich (z.B. Schlaganfall, Herzinfarkt). Dadurch fallen dann auch leichte Unfälle, die ansonsten aus dieser Statistik herausgefallen wären, weil sie keine Verletzung verursacht hätten, mit in die Kategorie. Und je nachdem, wie “verletzt” definiert ist, können die Daten auch stark verzerrt sein, denn wenn “verletzt” so definiert ist, dass jemand nach dem Unfall medizinische Hilfe brauchte, dann schließt das die Leute mit ein, die mit einem anderen medizinischen Problem einen minderschweren Unfall hatten, eigentlich unverletzt waren, aber für das medizinische Problem Hilfe brauchten. Die Björn-Steiger-Stiftung, die die Studie in Auftrag gegeben hat, betätigt sich in der Förderung der Unfallrettung, deshalb liegt die Vermutung nahe, dass sie ihre Daten von einer der von ihnen geförderten Rettungsdienstorganisationen haben, das würde auf jeden Fall die Einschränkung auf Unfälle mit Personenschaden erklären, denn von Unfällen ohne Personenschaden kriegen die meistens gar nichts mit.
Dass für Bus- und LKW-Führerscheine eine verpflichtende arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung eingeführt wurde, hat mit Sicherheit auch eine wissenschaftliche Grundlage. (es handelt sich immerhin um eine EU-weite Vorschrift) Dass ausgerechnet jetzt, wo eine Diskussion aufkommt, ob man das evtl. auch für PKW-Führerscheine machen soll, plötzlich diese eine Studie so sehr und wiederholt durch die Medien gezerrt wird, kommt mir schon etwas komisch vor.