• Rhabuko@feddit.de
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      1 year ago

      “Union tut einmal das richtige aus den falschen Gründen” fasst es ganz gut zusammen.

    • Heringssalat@feddit.de
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      1 year ago

      Das ist und war Ländersache.
      Da hat die Bundesregierung wenig mit zu tun.

      Sachsen-Anhalt, unter der CDU, hat auch vor 2.5 Jahren schon nicht zugestimmt. Wurde aber dann vom BVerfG dazu gezwungen.

      Und der Schlesinger-Skandal der die aktuelle ÖRR-Krise ausgelöst hat war halt erst letztes Jahr.

  • Maturi0n@feddit.de
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    1 year ago

    Ganz ehrlich, das ist einer der wenigen Bereiche, wo ich mal mit der Union gehe. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist ein derartiger aufgeblähter Filz, der für mich eher zusammengestutzt als noch weiter subventioniert gehört. Ich sehe schon seit Jahren nicht mehr fern und die meisten Leute in meinem Umfeld auch nicht. Und trotzdem muss ich hier etwas bezahlen, was ich weder nutze noch will.

    Ich sehe durchaus einen Nutzen in einem ÖRR und bin auch gar nicht mal für die Abschaffung der GEZ, aber ich bin gegen eine weitere Aufblähung dieses Apparats.

    • geissi@feddit.de
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      1 year ago

      das ist einer der wenigen Bereiche, wo ich mal mit der Union

      Naja, die Union ist halt sehr populistisch und merkt, dass man damit billig auf Stimmfang gehen kann.
      Ist ja nicht so, als ob sie nicht knapp 30 Jahre Zeit gehabt hätten.

      • clifftiger@feddit.de
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        1 year ago

        Abgesehen davon war der ÖR der Union seit jeher zu “links”. Deswegen (und wegen der Schmiergeldzahlungen von Kirch) haben die in den achtzigern unter Kohl auch angefangen den Kabelausbau und das Privatfernsehen zu förden (und dabei nebenbei den unter Schmidt geplanten Glasfaserausbau beerdigt)

    • R00bia@feddit.de
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      1 year ago

      Ja, ja und nein. Die Union hatte genug Zeit sich darum zu kümmern.

      • gajustempus@feddit.de
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        1 year ago

        Also bitte! Das waren lediglich 16 Jahre! Da kann man doch nicht verlangen, dass man sich ALLE Probleme gleichzeitig schnappt und sie löst.

        Immerhin hatte man schon viel damit zu tun, nichts gegen den Pflegenotstand zu tun, nichts gegen den Klimawandel, nichts für die Energiewende, nichts in Sachen Infrastruktur, nichts in Sachen Integration, Bildung, Soziale Gerechtigkeit…(Liste kann beliebig fortgesetzt werden).

        Kurzum: Die waren halt sehr (mit sich selbst) beschäftigt

        • Oliver
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          1 year ago

          Das ist absurde Argumentation, der ÖRR ist nahezu komplett Sache der Länder o.O

      • Oliver
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        1 year ago

        Die Union hatte genug Zeit sich darum zu kümmern.

        Was ist denn das für ne Aussage? Die Union kann nicht mal eben die Strukturen bei ARD und ZDF auf den Kopf stellen.

  • Oliver
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    1 year ago

    Meine Gründe stehen denen der CDU-Fatzken selbstverständlich komplett entgegen, aber das Ergebnis ist das gleiche: Für weitere Beitragserhöhungen habe ich überhaupt kein Verständnis mehr.

    Über 200 Millionen Euro wie selbstverständlich an die FIFA für eine Katar-WM rausgeschmissen, alle Olympischen Spiele auf ARD/ZDF, die zeitgleich auf Eurosport 1 im privaten Free TV laufen, zu jedem Turnier ARD und ZDF vor Ort. Aber wenn auf der Welt was los ist, ist man auf die Privaten für aktuelle Nachrichten angewiesen - beim Informationsangebot wird dann tagein, tagaus über fehlende Gebührenerhöhung geklagt.

    Um das klar zu sagen: Ich halte die Existenz öffentlich-rechtlichen Rundfunks für unentbehrlich - zwingend notwendig. Aber dieses 👇 System ist so dermaßen überbläht und kaputt, dass ich da gar keine Lösungsmöglichkeit ohne kompletten Reset sehe.

    Was ich davon selbst konsumiere? 3-4 Stunden TV im Monat - und dazu radioeins, bei dem rauf und runter Werbung für Konsumterror und noch dickere Autos läuft und obendrein Geld aus dem Fenster geschmissen wird. Und für den, mit Verlaub, Scheiß knapp 20€ monatlich? Es ist ne komplette Frechheit, die niemals funktionieren würde, wenn man hier wie in Großbritannien den öffentlich-rechtlichen Rundfunk kündigen könnte.