und wie ist es mit der Umkleidezeit?
Ich meine das auch, wenn die Überstunden auch 3 Minuten betragen.
Wo ich bin, die Mehrheit trägt nicht die Überstunden ein, wenn sie unter 20 Minuten betragen. Die Mehrheit kommt zu Dienst komplett angezogen. Ich bin der einzige, der pünktlich kommt, sich IN DER ARBEITSZEIT umzieht und dann arbeiten geht.
Für meine Mitarbeiter gelte ich als unpünktlich. Für mich sind sie doof.
Ich arbeite nicht kostenfrei, für niemanden, ich trage immer meine Mehrarbeit ein.
Meine Angst: sollte ich den Job wechseln, werde ich dieses Drama wieder leiden mussen. Ich habe kein Bock.
Ich hab ein Gleitzeitkonto. Die Stunden werden mir dann zwar nicht ausbezahlt, aber ich habe ein Zeitguthaben, das ich dann abfeiern kann. Sind aktuell 38 Stunden und wenn ich mal Nachmittags früher gehen will/muss oder einen Extratag frei brauche, kann ich das nutzen.
Ich arbeite in einem Industrieunternehmen in der Produktion mit Gleitzeit. 40 Stunden in der Woche, Kernzeit von 8:30 bis 14:15, alles andere ist mir überlassen und wird minutengenau abgerechnet.
Jain.
Wir haben einen Dienstplan mit festen Zeiten. Außerdem bekomme ich ein Grundgehalt, egal wie viel oder wenig ich arbeite, in der Regel eher mehr. Die Überstunden kommen aufs Arbeitszeitkonto und können, ausgezahlt, abgebummelt (wenn genügend Leute vorhanden sind) oder aufs Langzeitkonto transferiert werden (eher in Rente). Natürlich lösen wir uns nicht immer auf die Minute genau ab und wenn jemand mal verschläft wird auch nicht gleich der Diensteinteiler angerufen und die Stunden gebucht, das regelt man meist unter sich. Auch schieben wir die Schichten manchmal, wenn ein Kollege mal was vor hat, löst man ein, zwei Stunden eher ab. Es ist ein geben und nehmen.Bei uns wird jede Sekunde aufgeschrieben (beim kommen und gehen jeweils die Karte an die stechuhr halten) und auf ein stundenkonto geschrieben. Das stundenkonto darf nicht eine gewisse Anzahl an Überstunden überschreiten (und eine gewisse Anzahl an minusstunden unterschreiten). Ausgezahlt wird es nicht, aber man kann davon beliebig Tage frei nehmen.
20 Minuten? Werden aufgeschrieben.
3 Minuten? So genau kann ich Zeit gar nicht messen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Umkleide-_und_Rüstzeit – falls du’s noch nicht wusstest.
Der Link ist irgendwie kaputt
Bei mir tut er es. Sowohl in der Weboberfläche, als auch in Jerboa
Jupp, wird bezahlt. Bei uns bietet es sich je nach Tätigkeit an dem Tag einfach an, direkt in Geländekleidung zur Arbeit zu kommen, aber würde sonst auch bezahlt. (Bin nicht jeden Tag draußen, und selbst wenn, brauche ich meist nicht die volle Montur.)
Siehst das richtig, die anderen sind doof, sowas erzieht man sich leider leicht an, wenn man es bei seinen Kollegen sieht, und dann machen es halt alle. Grad, wenn der Chef bei sowas auch ein bissl schief guckt. Das schwenkt wieder um, sobald eine kritische Masse es anders macht.
Wer 5 mal die Woche 20 min länger macht, ohne aufzuschreiben, verschenkt im Monat 6,6 Stunden, ist also schon fast ein Arbeitstag mehr…
Edit: Weiß natürlich nur, wie es bei uns ist, und nicht, was in deinem Arbeitsvertrag steht und was rechtlich da wie möglich ist.
Als ich noch als Koch gearbeitet hatte war das Umziehen immer in der Arbeitszeit, natürlich schnell. Aber Überstunden irgendwo eintragen oder bezahlt bekommen? lol nein
Das ist in der Küche eine Berufskrankheit. Man bückt sich und lässt sich anschreien, weil man meint, dass man glücklich sein muss, in nem angeblich angesehenen Haus arbeiten zu dürfen. Alles in der Hoffnung darauf, danach mal an 2.000€ netto zu kommen und nicht mehr 60-70 Stunden für 40 bezahlte Stunden zu arbeiten.
Keine Ahnung, warum das so viele in dem Bereich mit sich machen lassen und Gewerkschaften und Betriebsräte in dem Bereich gefühlt nicht existent sind.
Überstunden werden ab 15 minuten bezahlt.
Wenn man 5 minten länger brauch schlägt man einfach die restliche zeit mit tratschen tot.
Arbeitsbeginn ist 05:45, wenn man 5 minuten später kommt ist es auch egal, solangs ned jeden tag ist.
Umkleidezeit fällt gesetzlich in die Arbeitszeit, ist also auch kein Problem.
https://de.wikipedia.org/wiki/Umkleide-_und_Rüstzeit
Also eigentlich fällt das gesetzlich nicht so pauschal in die Arbeitszeit.
bin aus österreich ist zwar nicht genau definiert, aber wenn der arbeitgeber dienstkleidung verlangt ist es arbeitszeit. bei streitfragen entscheidet das gericht eigenlich immer für den arbeitnehmer.
Tldr: Im öffentlichen Dienst ist es Arbeitszeit. Außerhalb regelmäßig nicht.
Und sieh es mal andersrum: Was würde der Chef davon halten, wenn du jeden Tag 20 min früher gehen würdest? Ist ja auch gerundet, nur in die andere Richtung.





