Alter Verwalter - diese Argumentation wäre vor 10, vielleicht noch vor 5 Jahren irgendwie nachvollziehbar. Die AfD ist aber eine gesichert rechtsextreme Partei. Ihr Parteiprogramm richtet sich nachgewiesenermaßen in seiner überwältigenden Mehrheit gegen die FDGO - als selbsternannter Bürgerlicher, welcher die Verfassung verteidigt, muss man die rote Linie aufrechterhalten, solange noch kein PRÜF-Verfahren eingeleitet ist.
Bürgerliche doing Zentrum speedrun again
Und Stück für Stück, Schritt für Schritt geht die Normalisierung weiter.
Das wars dann erstmal wieder mit Nachrichtenkonsum für mich für heute… es ist gerade mal 10:00 und mein innerer “Vlad der Pfähler” schreit schon danach rausgelassen zu werden…
Also dafür, was der sonst so von sich gibt, ist das ja regelrecht gemäßigt
Hier mal einige Highlights über ihn von Wikipedia:
Er ist Leiter der liberal-konservativen Denkfabrik Republik21, die er im November 2021 gründete. Von Frühjahr 2022 bis September 2023 war er Vorsitzender der CDU-Grundwertekommission.
Im Juli 2025 sagte Rödder, dass ein etwaiges Parteiverbot der AfD, das unweigerlich „flächendeckend zu rot-rot-grünen Parlamentsmehrheiten“ führt, „der sichere Weg in den Bürgerkrieg“ sei.[26]
Er warf sogenannten „woken“ Bewegungen vor, mit ihren gesellschaftspolitischen Forderungen eine Gegenreaktion zu begünstigen, die rechte Parteien wie die AfD stärke. Rödder
Innerhalb der radikalen Rechten gibt es eine Vorstellung von Gesellschaft als Gemeinschaft der ethnisch Ähnlichen. Das ist kollektivistisches Denken, weil es Herkunftsmerkmale ins Zentrum stellt. Ein ähnliches Denken gibt es bei der linken Identitätspolitik, für die eine bestimmte Gruppenzugehörigkeit zentral ist.
Genossen, wzf redet der da?
Freundlich ausgelegt bezieht er sich dabei darauf, dass identitätspolitische Forderungen sinnvollerweise in Zusammenhang mit den jeweiligen betroffenen Gruppen gemacht werden. Das mit dem ethnisch-völkischen Verständnis der extremen rechten zu vergleichen ist natürlich Humbug.
Die einen Gruppen gibt es nur, weil sie benachteiligt werden. Würden wir alle gleich behandeln, gäbe es diese Gruppen als abgrenzbaren Teil der Gesellschaft nicht mehr, oder die Abgrenzung wäre zumindest nicht mehr von Bedeutung. Genau das gegenteil ist ja das Ziel bei der rechten Bestrebung die unterschiede zwischen Gruppen zu verhärten und auszubauen immer mit dem Hintergedanken “meine Gruppe muss hier Vorteile erzielen, und ist eh was besseres als die anderen Gruppen”.




